Irgendwas ist immer… manchmal ist es was Gutes, manchmal ist nichts so wie es sein soll, und manchmal muss man auch einfach mal etwas improvisieren.
So in etwa kann man die letzten zwei Monate beschreiben – ein ständiges Auf und Ab! Das alte Jahr endete mit viel Arbeit (jaja, es gibt auch noch eine Karriere abseits der zwei Räder) und das neue startete schon mit den ersten Verzögerungen in Sachen Training. Es wird wohl kaum jemandem entgangen sein, dass die Neuschneemengen die halbe Bergwelt lahm legten. Nur zu dumm hatten wir genau zu der Zeit eine Woche Langlauf im Goms geplant. Die Verspätung liess sich noch irgendwie kompensieren. Eine weitere Modeerscheinung dieser Tage machte mir aber mehr zu schaffen: Erkältungshusten. Was soll’s. Die Woche ging (zwar mehr schlecht als recht) auch irgendwie rum und die obligaten Krankheitstage sind für 2012 hoffentlich damit abgegolten.
Nun gut; den tiefen Flugpreisen sei Dank – flog ich eine Woche später kurzerhand nach Mallorca. Schliesslich ist man heutzutage flexibel und gönnte sich Malle auch mal ausserhalb der regulären Öffnungszeiten von Oberbayern, Ballermann 6 & Co… Bei optimalen Temperaturen und viel, viel Sonne sind meinem Konto wieder etliche Trainingsstunden gutgeschrieben worden.
Die folgende Ruhewoche brachte die nächste Überraschung in Form von sibirischer Kälte; welche im Übrigen bis heute anhält. Grund genug, mal wieder die Rolle zu malträtieren und ein paar Langlauf-Kilometer nachzuholen. Alles halb so wild, denn schon bald geht es wieder in die Wärme. Diesmal nach Gran Canaria und hoffentlich genau nach Fahrplan…
3. November 2008
MTB-Etappenrennen übertreffen sich momentan nur so mit Superlativen wenn es darum geht, welches das härteste, längste und schönste Rennen ist. Ob zwei Wochen durch das staubtrockene australische Outback, Husarenritte durch die gnadenlosen Rocky Mountains oder im Schnellzugstempo durch die Nationalparks in Südafrika. Doch mögen sie noch so hart sein: Transalp & Co. sind nur Kindergeburtstage weiterlesen
29. September 2008
Endlich! Das dieses Jahr so lang ersehnte Resultat in meiner Paradedisziplin wurde Wirklichkeit! Fast 22 Stunden lang war ich sogar auf dem 2. Platz. Schlussendlich reichte aber die Kraft nicht mehr, um den Rang zu halten, da mir ein Federgabeldefekt zu Beginn des Rennens langsam aber sicher zu schaffen machte – die Strecke war einfach weiterlesen
19. September 2008
Die Tage werden immer weniger bis zum Start des nächsten Höhepunktes: 24h di Roma! Das Rennen findet in einem der ältesten Parks Roms statt, im Aquäduktenpark. Die Strecke sei sehr schnell und kurvenreich und führt an den Aquädukten der einstigen Weltstadt Rom vorbei. Ich bin hochmotiviert, endlich mal wieder gesund und vor allem: nicht verletzt! Darum weiterlesen
30. August 2008
Das erste Rennen nach der Sommerpause stand nicht gerade unter guten Vorzeichen. Nach dem Peakbreak habe ich mir beim Freeriden nämlich eine ziemlich gemeine Rippenprellung eingefangen. Wer sowas schon einmal erlebt hat, weiss, dass die Nächte sich dann meist schlaflos dahinziehen und der Schmerz erst nach Wochen langsam abklingt. Nichtsdestotrotz machte ich mich mit meinem altbewährten weiterlesen
3. August 2008
Nach der recht durchzogenen ersten Saisonhälfte mit vielen Problemen habe ich mich entschieden, meine “Sommerferien” in Österreich zu verbringen. Und zwar wollte ich nur so zum Spass bei der Erstaustragung von PEAKBREAK teilnehmen. 1000km und 18’000hm mit dem Rennrad durch unser Nachbarland – der 3. Schlussrang war dann die überaus erfreuliche Ausbeute und ich habe weiterlesen
20. Juli 2008
Eigentlich wollte ich ja nur aus Spass an der Sache am diesjährigen Swiss Bike Masters in Küblis teilnehmen. Doch das heutige Rennen war alles andere als ein Spass. Schon nach 2h habe ich eine Schuhplatte ausgerissen (jaa, ich weiss, die sollte man ab und an mal wechseln), dies konnte jedoch schnell an einem Reparaturposten behoben weiterlesen
8. Juli 2008
Die letzten Wehwechen vom 24h-Rennen in München verblassen langsam (mein Immunystem hat wieder mal rebelliert und mir eine Erkältung spendiert) und es gilt, vorwärts zu schauen. Als nächstes fahre ich ohne jegliche Ambitionen das Swiss Bike Masters. Einfach weil’s gerade so passt. Danach folgen die «Sommerferien» in Österreich: Peakbreak heisst der Vorwand, mich eine Woche weiterlesen
29. Juni 2008
Der erste Saisonhöhepunkt ist vorbei – das 24h-Rennen von München. Mit Insgesammt über 2000 Teilnehmern eines der Grössten in Europa. Alleine in der Single-Kategorie waren 113 Athleten am Start. Es ging mir aber nicht ganz so gut wie erhofft – ein Top-5-Ergebniss war als Ziel gesetzt. Ein Sonnenstich nach ca. 6h zwang mich aber zu weiterlesen
14. Juni 2008
Wenn das Vaterland ruft, steht der Schweizer Bürger bereit für den Militärdienst. Meist mehr oder weniger unfreiwillig. Manchmal passiert es aber auch, dass man ganz gerne mal wieder das grüne Tenu überstreift – sei es auch nur für das Einrücken in den freiwilligen Sommersportkurs. Die Armee bietet diese Kurse schon seit längerem an. Eine gute weiterlesen
8. Juni 2008
Lange nix geschrieben, lange nicht viel trainiert und lange privat und gesundheitlich eine Achterbahn durchlaufen. Nun denn, Estavayer sollte mein erstes (!) Rennen über 1h Renndauer werden dieses Jahr. Reichlich spät, aber man kann es sich manchmal nicht aussuchen. Und wie sollte es auch anders sein: das Rennen war eine einzige Enttäuschung. Mit 3h 15min weiterlesen