Nach zwei sehr intensiven Trainingswochen fiel dieses Wochenende der Startschuss zur unmittelbaren Vorbereitung auf die 24h-WM im Oktober. Seit über einem Jahr bin ich kein Rennen mehr über 3 h Dauer gefahren. Mit dem Swiss-Bike-Masters in Küblis habe ich mir gleich einen riesen Brocken zugemutet - und dafür gebüsst. Über 6h auf dem Bike mit unendlich vielen Höhenmetern und einer durch den Starkregen vom Vortag nicht einfacher gewordenen Strecke machten das Unterfangen zu einer Tortur.  Schlussendlich habe ich aber durchgebissen. Der 13. Rang täuscht etwas darüber hinweg, dass mein Rückstand auf die Spitze doch recht gross war. Das Resultat widerspiegelt nun halt einfach mal mein momentanes Niveau, und eine Verletzung wie ich sie letzten Winter hatte, lässt sich nicht einfach so wegtrainieren.
Trotzdem bin ich zuversichtlich was meinen Aufbau angeht, denn gegen Rennende habe ich fast keine Zeit mehr eingebüsst. Anfang August wird die Distanz dann nochmals verdoppelt; dann steht nämlich das 12h-Rennen in Churwalden auf dem Programm.
14. November 2008
Heute sollte mein Tag werden. Denn Tag 3 ist für die meisten immer der schlimmste. Der Körper beginnt langsam zu streiken und die müden Muskeln wollen nicht mehr so recht. Genau das richtige für mich! Denn wenn ich etwas kann, dann ist es leiden und mich bis zum äussersten quälen! Diese Etappe sollte dann gem. weiterlesen
13. November 2008
Die zweite Etappe sollte angeblich lange nicht so hart werden wie die erste. Geschenkt würde einem aber auch hier nichts. So der O-Ton aus dem Roadbook. Bei 4400hm auf 76km bleibt einem das Herz aber schon stehen wenn man sich nur schon mal die Fakten etwas genauer ansieht. Nun gut, der Start war heute erste weiterlesen
12. November 2008
Der heutige Tag begann schon morgens um drei. Langsam bin ich es mich ja gewohnt, früh aufzustehen… Da der erste Startblock für die Pros und andere priviligierte Spezies reserviert ist, musste ich mich schon früh anstellen, um nicht schon zu Beginn des Rennens in aussichtsloser Position irgendwo im Niemandsland der hintersten Startreihen zu sein. Was weiterlesen
11. November 2008
Seit bald einer Woche bin ich nun schon in Jaco Beach / Costa Rica. Entgegen meinen Befürchtungen regnet es nicht so viel. Einmal pro Tag schüttets aber sicher immer wie aus Kübeln! Ansonsten ist es einfach nur brutal heiss und feucht. Jeder Schritt den man an der Sonne macht, wird mit einer grossen Portion Schweiss weiterlesen
3. November 2008
MTB-Etappenrennen übertreffen sich momentan nur so mit Superlativen wenn es darum geht, welches das härteste, längste und schönste Rennen ist. Ob zwei Wochen durch das staubtrockene australische Outback, Husarenritte durch die gnadenlosen Rocky Mountains oder im Schnellzugstempo durch die Nationalparks in Südafrika. Doch mögen sie noch so hart sein: Transalp & Co. sind nur Kindergeburtstage weiterlesen
29. September 2008
Endlich! Das dieses Jahr so lang ersehnte Resultat in meiner Paradedisziplin wurde Wirklichkeit! Fast 22 Stunden lang war ich sogar auf dem 2. Platz. Schlussendlich reichte aber die Kraft nicht mehr, um den Rang zu halten, da mir ein Federgabeldefekt zu Beginn des Rennens langsam aber sicher zu schaffen machte – die Strecke war einfach weiterlesen
19. September 2008
Die Tage werden immer weniger bis zum Start des nächsten Höhepunktes: 24h di Roma! Das Rennen findet in einem der ältesten Parks Roms statt, im Aquäduktenpark. Die Strecke sei sehr schnell und kurvenreich und führt an den Aquädukten der einstigen Weltstadt Rom vorbei. Ich bin hochmotiviert, endlich mal wieder gesund und vor allem: nicht verletzt! Darum weiterlesen
30. August 2008
Das erste Rennen nach der Sommerpause stand nicht gerade unter guten Vorzeichen. Nach dem Peakbreak habe ich mir beim Freeriden nämlich eine ziemlich gemeine Rippenprellung eingefangen. Wer sowas schon einmal erlebt hat, weiss, dass die Nächte sich dann meist schlaflos dahinziehen und der Schmerz erst nach Wochen langsam abklingt. Nichtsdestotrotz machte ich mich mit meinem altbewährten weiterlesen
3. August 2008
Nach der recht durchzogenen ersten Saisonhälfte mit vielen Problemen habe ich mich entschieden, meine “Sommerferien” in Österreich zu verbringen. Und zwar wollte ich nur so zum Spass bei der Erstaustragung von PEAKBREAK teilnehmen. 1000km und 18’000hm mit dem Rennrad durch unser Nachbarland – der 3. Schlussrang war dann die überaus erfreuliche Ausbeute und ich habe weiterlesen
20. Juli 2008
Eigentlich wollte ich ja nur aus Spass an der Sache am diesjährigen Swiss Bike Masters in Küblis teilnehmen. Doch das heutige Rennen war alles andere als ein Spass. Schon nach 2h habe ich eine Schuhplatte ausgerissen (jaa, ich weiss, die sollte man ab und an mal wechseln), dies konnte jedoch schnell an einem Reparaturposten behoben weiterlesen