Dem kalten Wetter zum Trotz bin ich seit ein paar Tagen wieder zurück im Trainingsalltag. Mit neuem Trainer, viel Motivation und einem grossen Ziel vor Augen (mehr dazu später) spuhle ich die ersten Kilometer nach meiner Verletzungspause im Akkord ab. Zwar spühre ich noch immer die Folgen des fatalen Sturzes vom letzten Herbst, doch wie heisst es so schön: “Schmerzen sind relativ…” Ingesamt geht die Heilung aber gut voran. Letztes Wochenende war ich das erste Mal dieses Jahr etwas südlicher unterwegs; ich habe ein paar Tage im Tessin bei Sonnenschein und Plusgraden verbracht. Anfang März geht es dann schon etwas weiter in meine bevorzugte Trainingsregion in der Toscana.
2. März 2009
Der Winter zieht sich nun schon endlos lange hin und ich habe meine erste richtige Grippe seid Jahren auch schon hinter mir. Fast 2 Wochen lang war ich ausser Gefecht. Grund genug, dem Wetter zu entfliehen und 5 Tage im Tessin zu trainieren.
Bei 10-15 Grad und v.a. Sonne (!) verbrachten wir das erste Kurz-Trainingslager des weiterlesen
17. Februar 2009
Manchmal kann es schon hart sein, in heimischen Gefilden trainieren zu müssen. Während die Pros in Südafrika rumkurven, spule ich meine Trainingskilometer bei bitterkalten Temperaturen im Schweizer Mittelland ab. Manchmal ist es draussen aber auch mir definitiv zu kalt und ich muss zur unbeliebtesten aller Trainingsmethoden greifen: Bike auf der Rolle einspannen und stundenlang vor weiterlesen
5. Januar 2009
Neues Jahr, neues Glück! Nachdem sich meine Winterpause – bedingt durch einen Muskelfasserriss welchen ich in Costa Rica zugezogen habe – elendig lang hingezogen hat, bin ich nun wieder voll im Training. Das kalte Wetter und der Hochnebel im Unterland machen dem gemeinen Biker aber doch noch immer arg zu schaffen. Darum verbringe ich momentan weiterlesen
15. November 2008
Letzter Tag; der heutige Morgen war eine reine Qual. Aufstehen nach viel zu wenig Schlaf in einem viel zu warmen Zimmer, welches wir mit Kakerlacken teilen durften. Danach Frühstück nach Tico-Art und eine frühmorgendliche Fahrt mit dem Bus über die holprigen Strassen der hiesigen Kaffeeplantagen; zudem plagt mich der aufgerissene Zehennagel und die Zerrung in weiterlesen
14. November 2008
Heute sollte mein Tag werden. Denn Tag 3 ist für die meisten immer der schlimmste. Der Körper beginnt langsam zu streiken und die müden Muskeln wollen nicht mehr so recht. Genau das richtige für mich! Denn wenn ich etwas kann, dann ist es leiden und mich bis zum äussersten quälen!
Diese Etappe sollte dann gem. Roadbook weiterlesen
13. November 2008
Die zweite Etappe sollte angeblich lange nicht so hart werden wie die erste. Geschenkt würde einem aber auch hier nichts. So der O-Ton aus dem Roadbook. Bei 4400hm auf 76km bleibt einem das Herz aber schon stehen wenn man sich nur schon mal die Fakten etwas genauer ansieht.
Nun gut, der Start war heute erste um weiterlesen
12. November 2008
Der heutige Tag begann schon morgens um drei. Langsam bin ich es mich ja gewohnt, früh aufzustehen… Da der erste Startblock für die Pros und andere priviligierte Spezies reserviert ist, musste ich mich schon früh anstellen, um nicht schon zu Beginn des Rennens in aussichtsloser Position irgendwo im Niemandsland der hintersten Startreihen zu sein. Was weiterlesen
11. November 2008
Seit bald einer Woche bin ich nun schon in Jaco Beach / Costa Rica. Entgegen meinen Befürchtungen regnet es nicht so viel. Einmal pro Tag schüttets aber sicher immer wie aus Kübeln! Ansonsten ist es einfach nur brutal heiss und feucht. Jeder Schritt den man an der Sonne macht, wird mit einer grossen Portion Schweiss weiterlesen
3. November 2008
MTB-Etappenrennen übertreffen sich momentan nur so mit Superlativen wenn es darum geht, welches das härteste, längste und schönste Rennen ist. Ob zwei Wochen durch das staubtrockene australische Outback, Husarenritte durch die gnadenlosen Rocky Mountains oder im Schnellzugstempo durch die Nationalparks in Südafrika. Doch mögen sie noch so hart sein: Transalp & Co. sind nur Kindergeburtstage weiterlesen
29. September 2008
Endlich! Das dieses Jahr so lang ersehnte Resultat in meiner Paradedisziplin wurde Wirklichkeit! Fast 22 Stunden lang war ich sogar auf dem 2. Platz. Schlussendlich reichte aber die Kraft nicht mehr, um den Rang zu halten, da mir ein Federgabeldefekt zu Beginn des Rennens langsam aber sicher zu schaffen machte – die Strecke war einfach weiterlesen