Letzter Tag; der heutige Morgen war eine reine Qual. Aufstehen nach viel zu wenig Schlaf in einem viel zu warmen Zimmer, welches wir mit Kakerlacken teilen durften. Danach Frühstück nach Tico-Art und eine frühmorgendliche Fahrt mit dem Bus über die holprigen Strassen der hiesigen Kaffeeplantagen; zudem plagt mich der aufgerissene Zehennagel und die Zerrung in der Wade - nicht gerade meine favorisierte Art, einen Tag zu beginnen...
Der Start heute sollte auch nicht gerade angenehmer verlaufen. Nur zwei, drei Meter nach der Startlinie gings heute schon die ersten 500 Höhenmeter hoch. Steil, steinig und im Gedränge der Meute. Auch Stars wie Roberto Heras kommen hier zu Fall und müssen schon mal schieben (wobei man hier auch betonen muss, dass der Herr überhaupt nicht Mountainbiken kann...) Danach gings wie üblich in 20%-Manier hoch. Natürlich noch mit ein paar technischen Abschnitten als kleine Herausforderung.
Der angeblich letzte Aufstieg des Tages - hier darf man solchen Aussagen nie wirklich trauen - war dann nur noch 350hm am Stück. Dafür wieder abartig steil in brütender Hitze und einer Geröllhalde gleich.
Die restlichen Stunden fuhren wir im Eiltempo Richtung Meer. Einzig die paar Brücken (nur für schwindelfreie Leute!), welche zu Fuss überquert werden mussten und die unendlich langen und holprigen Abschnitte auf Eisenbahnschwellen mochten uns noch zu bremsen. Gegen Schluss der Etappe konnte ich mich dann sogar noch von einer Gruppe absetzen und bin dann überglücklich auf dem 7. Etappenrang an der karibischen Küste in Limon ins Ziel gefahren.Â
Schlussendlich hat es sogar noch für den 10. Gesammtrang gereicht!Â



Kommentar by sämi rickli // 25. November 2008 @ 09:08
he du geile siech
gratulation zu dere monschter tour. 10. rang isch sicher besser als ufgää aber du hesch jo weder alles ghä. hoffentlech chasch dia guat erhohle vo de schtrapaze.
me gset sech gell
mfg sämi