30. August 2008

Die 12 Stunden von Todtnauberg

25%-Rampe

Das erste Rennen nach der Sommerpause stand nicht gerade unter guten Vorzeichen. Nach dem Peakbreak habe ich mir beim Freeriden nämlich eine ziemlich gemeine Rippenprellung eingefangen. Wer sowas schon einmal erlebt hat, weiss, dass die Nächte sich dann meist schlaflos dahinziehen und der Schmerz erst nach Wochen langsam abklingt. Nichtsdestotrotz machte ich mich mit meinem altbewährten Betreuer Phile heute Morgen in aller Herrgotsfrühe auf nach Todtnau.

Die Strecke war mit 14km und 330hm pro Runde relativ lang. Entgegen meinen Befürchtungen war sie sogar mit einigen tollen Trails bestückt und ich machte mir nach den ersten zwei Runden ernsthaft Hoffnungen auf ein gutes Resultat. Diese Hoffnungen wurden aber schon bald nach den ersten Rennstunden gedämpft, da sich die Verletzung mit aller Heftigkeit zurückmeldete. Von nun an hatte ich einfach nur noch Schmerzen am ganzen Oberkörper. Ich wurde langsamer und kämpfte mich irgendwie von Runde zu Runde durch. Einzig die Gewissheit, dass das Rennen "nur" 12h und nicht 24h dauert, machte mir etwas Mut. Dazu kam, dass ich meinen Platz im Feld doch bis fast zum Schluss halten konnte, obwohl ich die letzten Runden vor Schmerz mit Tränen in den Augen fahren musste.

Schlussendlich hat es doch noch zum 5. Rang in meiner Kategorie gereicht! Ein super Resultat, wenn man die Umstände bedenkt. Eigentlich war es ja ein fast aussichtsloses Unterfangen, aber wie heisst es so schön: "when the going gets tough, the tough gets going..."


1 Kommentar

  1. Kommentar by sämi rickli // 4. September 2008 @ 12:23

    hoi du vogel

    chasch de du miar säge vo wo du de geischtigi motivation holsch be so vell körperliede???? en andere wörd vellecht eifach uf schtaffelegg radle aber du muesch weder 12 std. fahre. geil........

    aslo gratulation zum guate 5 platzt und bes weder emol am normalbürger

    see ya sam


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