9. Januar 2006

RAAM-Qualifikation

Soeben habe ich die offizielle Bestätigung für die erfolgreich RAAM-Qualifikations von der UMCA erhalten. Ebenso die Einladung aus Amerika für das diesjährige RAAM. Momentan sieht es jedoch entgegen allen Hoffnunge nicht so aus, als ob ich teilnehmen kann. Das liebe Geld ist nicht in ausreichender Menge vorhanden (es fehlt an Sponsoren) und eine schlagkräftige Crew bringe ich auch nicht zusammen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt..

Update:

Eigentlich war ja mein Ziel, 2007 am Race Across America zu starten. Quer durch den nordamerikanischen Kontinent, eine Distanz von knapp 5000 Kilometern und rund 34′000 Höhenmetern, aus eigener Kraft, von der West- zur Ostküste, durch Ebenen und Gebirge, bei Schnee und Wüstenhitze, unterschiedlichen Temperaturen bis zu 50°C. Und weil dies nicht genügt: Das Ganze als Wettkampf.

Doch wie so oft im Leben müssen Träume etwas länger warten, bis sie in Erfüllung gehen.

Nachdem ich mich 2005 souverän für dieses Abenteuer qualifiziert hatte, war ich voller Zuversicht: die rund 50′000 Franken Budget, die acht bis zehn Betreuer – das alles sollte doch in zwei Jahren aufzutreiben sein. Die Realität sah dann aber anders aus. Meine unzählige Sponsoring- und Betreueranfragen lösten zwar allerorts Bewunderung aus, doch wirklich helfen wollte niemand.

Mir hat einmal ein alter RAAM-Veteran gesagt: Das schwierigste und extremste sind die Monate vor dem eigentlich Start; dort hast du mit den grössten Problemen zu kämpfen!” Er sollte Recht behalten. Das Unternehmen RAAM geriet wegen Geld- und Betreuermangel ins Stocken und mir blieb nichts anderes übrig, als im Herbst 2006 die Übung abzublasen und auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

 


Keine Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.

Die Kommentarfunktion ist zur Zeit leider deaktiviert.